MdB Ludwig Stiegler besichtigt Metallverarbeitung Schraml in Waldershof - Von Produktpalette beeindruckt

Veröffentlicht am 02.02.2008 in Wirtschaft

Ludwig Stiegler, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Bundestag und Landesvorsitzender der SPD in Bayern, machte am Donnerstag bei einer Tour durch die Oberpfalz auch in Waldershof Station. Zusammen mit Landratskandidaten Rainer Fischer und einigen SPD-Stadtratskandidaten besichtigte er die Firma Metallverarbeitung Schraml.

Firmenchef Reinhold Schraml hieß die Gäste willkommen und freute sich über das Interesse, das die Delegation "einem kleinen mittelständischen Unternehmen" entgegen bringt.

Schraml gab einen kurzen Überblick über das Unternehmen, das im Jahr 1988 gegründet wurde. 1995 erfolgte die Neuansiedlung im Gewerbegebiet "An der Bahn", drei Jahre später eine Erweiterung einer Produktionshalle, 2004 eine Büroaufstockung und der Anbau einer weiteren Produktionshalle.

Seit dem Jahr 2000 ist Alexander Schraml junior als Geschäftsführer im Unternehmen tätig. Derzeit beschäftigt Metallverarbeitung Schraml 30 Mitarbeiter, darunter fünf Auszubildende. Laut Reinhold Schraml sei es derzeit schwierig, auf dem Arbeitsmarkt geeignete Fachkräfte zu bekommen.

Schwerpunkte der Produktion sind Schäumwerkzeuge und Formteile für Herd- und Kaffeemaschinen, Türverkleidungen, Hintersitzlehnen für BMW sowie Kotflügel für Mähdrescher oder Teile für Solarien. Der Kundenkreis ist international - Frankreich, USA, Schweden und Schweiz.

Bundestagsabgeordneter Ludwig Stiegler zeigte sich beim Rundgang durch die Firma sehr beeindruckt von der großen Produktpalette. Das Familienunternehmen sei der beste Beweis, "dass wir vor Ort ein hohes Potenzial an Hochleistungspräzision haben". Stiegler: "Die Oberpfalz hat Außerordentliches zu bieten, das muss der Bevölkerung und dem Rest von Deutschland einmal deutlich gemacht werden." Die Firma Schraml habe Leuchtturmfunktion in der Region.

Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bundestag wünschte sich "Kraftpaket" Rainer Fischer als Landrat. Fischer appellierte bei seinem Besuch in Waldershof an alle Betriebe in Ausbildung zu investieren. Es gelte Arbeitsplätze zu schaffen, um der Abwanderung entgegenzuwirken.

aus oberpfalznetz.de

 
 

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