SPD Waldershof favorisiert Schulbesuch in Marktredwitz

Veröffentlicht am 25.01.2008 in Lokalpolitik

Drohende Auflösung der Hauptschule Waldershof Schwerpunktthema - Kritik und Appell an Bürgermeister

Massive Kritik an Bürgermeister Hubert Kellner (CSU) übt der Vorstand des SPD-Ortsvereins Waldershof. Anlass ist die drohende Auflösung der Hauptschule Waldershof.

Beim Neujahrsempfang habe Kellner den Eindruck zu erwecken versucht, diese Schule könne in den nächsten Jahren erhalten werden, monierte Herbert Kraus, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, in einer Vorstandssitzung. "Dem steht die Tatsache entgegen, dass die CSU-Landtagsfraktion mit ihrer absoluten Mehrheit ein Gesetz der bayerischen Staatsregierung verabschiedet hat, das Teilhauptschulen in Zukunft nicht mehr zulässt." Tatsache sei auch, dass jetzt schon eine Klasse der Hauptschule Waldershof in Marktredwitz unterrichtet werde. Vom Schuljahr 2009/10 an werden zwei Klassen nicht mehr die notwendige Mindeststärke von 15 Schülern erreichen, so Herbert Kraus. "Das bedeutet die Schließung dieser Schule."

"Wenn er diese Entwicklung rechtzeitig erkannt und sich möglichst frühzeitig in diesen Prozess eingeschaltet hätte, hätte er Waldershof als Standort der Hauptschule leichter retten können als heute." Der Versuch, einzelne Klassen der in Ebnath bestehenden Hauptschule nach Waldershof zu verlegen, widerspreche jeder vernünftigen Planung, betonte der SPD-Vorsitzende.

Kraus: "Natürlich wäre es wünschenswert, die Hauptschule in Waldershof zu erhalten. Es ist aber durchaus vernünftig, sich ernsthaft Gedanken darüber zu machen, wohin die Waldershofer Schülerinnen und Schüler im Falle einer Auflösung geschickt werden." Das Schulamt Tirschenreuth favorisiere Ebnath. Herbert Kraus: "Wir sind der Auffassung, dass die Einschulung nach Marktredwitz die bessere Lösung wäre."

Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins fuhr fort: "Der Bürgermeister wird aufgefordert, neben den Bemühungen um den Erhalt der Schule auch diesen Aspekt zu beachten und die Weichen richtig und rechtzeitig zu stellen. Wenn er das nicht tut, fahren in zwei Jahren die Waldershofer Schüler nach Ebnath, ein unsinniger Bustourismus."
Herbert Kraus wörtlich: "Wenn der Bürgermeister jetzt erst um deren Erhalt kämpfen will, muss er gegen seine eigene Partei, die CSU, kämpfen, die für dieses Gesetz verantwortlich ist." Außerdem komme Kellner um einige Jahre zu spät, da in den Nachbargemeinden Neusorg und Ebnath durch die rechtzeitige Zusammenlegung ihrer Schulen Fakten geschaffen worden seien, gegen die von Waldershof aus jetzt nichts mehr zu machen sei.

aus oberpfalznetz.de

 
 

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