SPD-Kreisvorstand befasste sich bei seiner Klausur mit der großen und kleinen Politik

Veröffentlicht am 22.03.2017 in Kreisvorstand

Erwartungsgemäß liegt das Hauptaugenmerk der Sozialdemokraten im Kreis Tirschenreuth auf der Bundestagswahl im September. Bei der Klausurtagung diskutierte der Kreisvorstand aber auch viele andere regionale Themen wie Mitgliederwerbung und Betreuung problematischer Ortsvereine. Einen vorsichtigen Ausblick wagte Kreisvorsitzender Rainer Fischer auch schon auf die Kommunalwahl 2020, wo bei der Kreistagsliste der SPD ein Umbruch bevorstehe.

Fischer erinnerte an einige Firmenvisiten des Kreisvorstands mit dem Besuch des Fahrradherstellers Cube in Waldershof als Höhepunkt, an die gelungene Herbstwanderung ins Waldnaabtal oder an die Besichtigung der Burg Falkenberg. Er kündigte den Besuch der Generalsekretärin Natasha Kohnen beim Jubiläum der Neusorger Genossen am 23. Juli an und er warb für die beiden SPD-Preisschafkopf-Turniere in Krummennaab am 11. März und in Fuchsmühl am 19. März.

Bezirks-Geschäftsführerin Gisela Birner berichtete von der Mitgliederwerbeaktion, bei der es für die fleißigsten Ortsvereine Prämien gibt. Unabhängig davon seien durch den Schulz-Effekt in der Oberpfalz schon 50 neue Mitglieder in die Partei eingetreten. Rainer Fischer bezeichnete die Bundestagswahlen im Herbst als für die SPD existenziell wichtig. „Wir müssen und werden jetzt sechs Monate gemeinsam marschieren und dann erfolgreich sein.“

Eine Fortsetzung der großen Koalition komme für ihn nicht mehr in Frage. „Dann lieber eine starke Opposition bilden.“ Vom Kanzlerkandidaten Martin Schulz erwartet die Kreis-SPD, dass er auch von der SPD mitverschuldete Fehlentwicklungen wie die immer größer werdende Arm-Reich-Schere oder den viel zu großen Niedriglohnsektor klar aufzeige. Vordringliches Ziel der Sozialdemokraten müsse sein, die Glaubwürdigkeit wieder herzustellen. Martin Schulz sei genau der richtige Mann dafür, war man sich einig. Im Übrigen sei es amüsant zu beobachten, wie panisch manche CDU und CSU-Politiker auf die aktuellen Umfragen reagierten und den SPDKandidaten mit unhaltbaren Vorwürfen zu beschädigen versuchten. „Die Angst sitzt hier wohl einigen im Nacken“, sagte Fischer.

 
 

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