Mitgliederstruktur bereitet SPD-Ortsvorsitzender Brigitte Scharf Sorgen – Jahreshauptversammlung

Veröffentlicht am 31.07.2010 in Ortsverein

v.l. Anton Hauer, Margit Wild und Brigitte Scharf

„Bei der letzten Jahreshauptversammlung standen wir alle im Bundestagswahlkampf. Wer weiß, vielleicht gibt’s zur Erbendorfer Kirchweih den nächsten.“ Mit diesen Worten eröffnete Ortsvorsitzende
Brigitte Scharf die Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Erbendorf. Als Referentin konnte sie im „Roten Roß“ die Landtagsabgeordnete Margit Wild aus Regensburg willkommen heißen.

Florian Pronold zu Gast
In ihrem Rückblick hob Scharf vor allem die Jubiläumsveranstaltung zum
90. Gründungsfest des Ortsvereins hervor. SPD-Landesvorsitzender Florian
Pronold war Festredner. „Eine bleibende Erinnerung ist dabei die Verleihung der Willy-Brandt-Medaille an Hans Schäffler und Franz Bauer
senior“, so die Ortsvorsitzende.
Eingehend auf die Bundestagswahl sagte sie, dass das Ergebnis für die
SPD kein Traumresultat brachte. „Noch weniger aber für die CDU/CSU mit der schwarz-gelben Zwangsheirat, was wir gerade in den letzten Monaten und Wochen verfolgen können. Seit Monaten wird gestritten,
jetzt haben sie die Karten auf den Tisch gelegt“, sagte Scharf zur Politik der Regierung. „Sie wollen uns das Geld aus der Tasche ziehen.“ Damit
sprach sie vor allem die Vorschläge zur Gesundheitspolitik an. Stolz dagegen ist die Ortsvorsitzende auf die treuen Parteimitglieder vor Ort, die beispielsweise für jahrzehntelange Zugehörigkeit zur SPD bei
verschiedenen Gelegenheiten ausgezeichnet werden können. „Aber
wenn ich dann die Mitgliederliste ansehe, dann werde ich wehmütig“, so
Scharf. Denn der Altersdurchschnitt gehe rapide nach oben. Sie wünsche
sich in solchen Momenten Funktionäre an der obersten Stelle der Partei
wie einst Willy Brandt. „Er hat viel dazu beigetragen, dass zahlreiche Erbendorfer sich zur SPD bekannten.“
Unter den vielen Veranstaltungen, die der SPD-Ortsverband im abgelaufenen Jahr durchgeführt habe, erinnerte sie an den „politischen Auftakt“ im Jahr 2010 mit der Aschermittwoch-Kundgebung mit Kreisvorsitzendem Rainer Fischer. Einen Dank sprach Scharf des weiteren der gesamten Vorstandschaft für die gute Zusammenarbeit aus. „Hier wird
lautstark debattiert und immer ein Ergebnis zum Wohl des gesamten
Ortsvereins erzielt.“ Namentlich dankte sie ihren Stellvertretern Anton
Hauer, Bernhard Reis und Geschäftsführer Franz Bauer junior.
Glückwünsche für Trenner
Bevor Christine Trenner einen kurzen Rückblick über die Arbeit der AsF
gab, gratulierte ihr Scharf zur Wahl als AsF-Vorsitzende des Bezirksverbandes Oberpfalz.
Im Anschluss an den Kassenbericht von Andreas Schäffler erteilten
die Mitglieder ihm und der gesamten Vorstandschaft die Entlastung. Aus
der Arbeit im Erbendorfer Stadtrat berichtete Fraktionsvorsitzender Anton
Hauer.
Die Gastrednerin, Landtagsabgeordnete Margit Wild aus Regensburg,
griff das Thema Schule und Bildung auf und berichtete aus ihrer Arbeit
im Landtag. Gerechtigkeit bei Bildung sei eine wesentliche Voraussetzung
für bessere Lebens- und Berufschancen. Für sie sei schon auf Grund
ihrer langjährigen Erfahrung als Heilpädagogin die frühkindliche Bildung
und Erziehung ein wichtiges Thema. Sie prangerte unter anderem an, dass
im derzeitigen Schulsystem die „Aussortierung“ von Zehnjährigen ungerecht sei.

 
 

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