Entscheidung zur Sanierung des Stiftland-Gymnasiums

Veröffentlicht am 28.03.2007 in Kommunalpolitik

Grafik Stiftlandgymnasium

Die anstehende Sanierung des Stiftland-Gymnasiums in Tirschenreuth war eines der Themen in den letzten Kreistagssitzungen. Nachdem Ende März die Sanierung des Gebäudes in einem Bauabschnitt beschlossen worden ist, zeigte sich am Ende, dass die SPD-Kreistagsfraktion mit Sprecher Rainer Fischer schon am Anfang der Diskussionen die richtigen Weichen stellen wollte. Zum einen wurde eine Finanzierung über eine Public-Private-Partnership abgelehnt und auch der Sanierung in einem Zug, für welche sich die Fraktion stark gemacht hatte wurde vom Kreistag getragen.

Von Argumenten doch überzeugt
Tirschenreuth. (bz)"Die Argumente der Schule haben die Mehrheit überzeugt." So begründete CSU-Sprecher Toni Dutz am Dienstag nach einer Unterbrechung der Kreistagssitzung, warum seine Fraktion jetzt doch für die Generalsanierung des Stiftland-Gymnasiums in einem Zug votiert. Zuvor noch hatte er die Mehrkosten auf 25 Jahre hochgerechnet und angesichts der Finanzlage des Landkreises von einem enormen Druck gesprochen, der auf jedem Kreisrat laste.

Wenn auch SPD-Sprecher Rainer Fischer die von der Verwaltung gemeinsam mit den Planern und der Schulleitung erarbeiteten Einsparungen über fast 1,4 Millionen Euro mittrug, in der Frage der Bauzeit machte er sich für die zwar kürzere, aber teurere Version stark. Dabei gab der Waldsassener auch dem Landrat Recht, der zuvor auch mögliche Kostensteigerungen und Engpässe bei der Materiallieferung in die Diskussion eingebracht hatte. "Das ist so und so nicht auszuschließen".

Damit Schuldenberg nicht weiter wächst
Tirschenreuth. (bz) Die Mehrkosten von einer Million Euro wollte Christian Rauh von Bündnis90/Die Grünen nicht tragen. "Das können wir uns nicht leisten", so der Kreisrat mit Hinweis auf den aktuellen Schuldenstand des Landkreises von 20 Millionen Euro. "Und mittelfristig sind 32 Millionen Euro prognostiziert."

Für drei Bauabschnitte plädierte auch Christian Baumann von den Freien Wählern. Und er sah bei einer Dehnung der Gesamtmaßnahme auch die Chance, dass vielleicht einheimische Firmen eher zu Zuge kommen könnten. Eine Einschätzung, die Kreisbaumeister Reinhard Schade so nicht teilen wollte. "Wir müssen eh europaweit ausschreiben und dürfen keine auf lokale Anbieter zugeschnittene Vergabelose machen."

Dann doch gleich ein Neubau
Tirschenreuth. (bz) "Auch auf die Gefahr hin, dass ich mir eine Watsch'n hole", sprach sich Kurt Scharf (CSU) in der Kreistagsdiskussion gleich für einen Neubau des Stiftland-Gymnasiums aus. "Der kostet nicht viel mehr, der Schulbetrieb kann ungestört weiter laufen und das alte Gebäude kann ja dann gleich das Amt für ländliche Entwicklung nehmen, wenn es dann nach Tirschenreuth kommt." Nicht praktikabel war dieser Vorschlag für den Landrat, weil man mit der Ämterverlagerung kaum bis 2012 warten könne, das Gebäude eh nicht den Bedürfnissen entspreche und der Unterhalt dann zusätzlich beim Landkreis bliebe.

Aus Oberpfalznetz vom 28.03.2007

 
 

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