Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Veröffentlicht am 12.02.2013 in Arbeitsgemeinschaften

 

Knapp ein Viertel der Frauen fühlt sich schlecht bezahlt – Programm der AsF

Das Programm des ersten Halbjahres legte der Kreisvorstand der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) im „Bistro Antalya“ vor. So findet am 9. Februar um 14 Uhr im Gasthof Weißenstein in Fuchsmühl das traditionelle Benefiz-Kaffeekranzl statt, das auch heuer wieder sozialen Einrichtungen im Landkreis zugute kommt. Die musikalische Umrahmung übernimmt das Duo AS (Alfred und Sieglinde). Die „Sweet Girls“ unter der Leitung von Tanja Hartmannsgruber und die „Little Angels“ unter der Leitung von Diana Arnold und Ingrid Faltenbacher werden ihren TSV Erbendorf mit einer Show-Einlage vertreten. Zudem wird an diesem Nachmittag ein besonderer Überraschungsgast erwartet. 

Weitere Termine sind vorgesehen in der Mitterteicher Tafel sowie in den Einrichtungen des Sozialteams in Tirschenreuth. Berthold Kellner von der Lebenshilfe wird die Vorstandsmitglieder zum Thema Inklusion informieren. In Kemnath findet ein Gespräch mit der Vorsitzenden des Kinderschutzbundes im westlichen Landkreis, Jutta Deiml, statt.

Kreisvorsitzende Sybille Bayer ging in einem Kurzreferat auf das Volksbegehren zum Thema Abschaffung der Studiengebühren ein und beschäftigte sich mit der teilweise immer noch schlechten Bezahlung der Frauen im Beruf ein. So zeigten sich 24 Prozent der Frauen schlecht bezahlt, während bei Männern der Prozentsatz nur 15 Prozent betrug. Immerhin meinen 77 Prozent der Menschen in Bayern, dass die Gehälter von Firmenvorständen und Managern begrenzt werden sollten. Häufig würden Gehälter und Boni mit der großen Verantwortung der Bosse begründet. Aber auch Pflegekräfte trügen mit einem Durchschnittsgehalt von 2360 Euro außerordentlich hohe Verantwortung für kranke und hilflose Menschen.
In diesem Zusammenhang kritisierte Bezirksrätin Brigitte Scharf, dass die Grenze bei geringfügiger Beschäftigung von 400 auf 450 Euro heraufgesetzt wird. Bereits jetzt arbeiten über sieben Millionen Frauen auf dieser Basis. Nur die wenigsten von ihnen haben die Chance genutzt, sich dabei ebenso geringfügig rentenversichern zu lassen. Altersarmut sei damit weiter vorprogrammiert.
 

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